Das Bunkermuseum Hamburg
Wir präsentieren Ihnen hier unser seit dem 1.10.1997 bestehendes Bunkermuseum, das einzige dieser Art in der Stadt Hamburg.
Dieses ist nur ein Teil unserer Arbeit. Das Stadtteilarchiv Hamm (eine der 14 Hamburger Geschichtswerkstätten) bietet noch vieles mehr für Sie.
Sie können unseren Bunkerprospekt an dieser Stelle downloaden: Seite 1 (2,9 MB), Seite 2 (1,9 MB).
Bitte beachten Sie, dass es im Bunkermuseum keine Toiletten gibt!
Achtung: Am Donnerstag, den 5. Januar 2012 musste das Museum wegen Wassereinbruch geschlossen werden. Wir danken den Besuchern für das entgegengebrachte Verständnis!
Ab dem 12. Januar 2012 ist das Museum wieder geöffnet.
Fr
23.3.
2012
Bunker im Dunkeln
18.00 Uhr. Ausgebucht!
Special-Tour durch Hamburgs Bunkermuseum. Bitte Taschenlampe mitbringen.
Fr
11.5.
2012
Bunker im Dunkeln
18.00 Uhr — 7 €, Kinder bis 12 Jahre 3,50 €
Special-Tour durch Hamburgs Bunkermuseum. Bitte Taschenlampe mitbringen. Voranmeldung mit Email erforderlich.
Fr
6.7.
2012
Bunker im Dunkeln
18.00 Uhr — 7 €, Kinder bis 12 Jahre 3,50 €
Special-Tour durch Hamburgs Bunkermuseum. Bitte Taschenlampe mitbringen. Voranmeldung mit Email erforderlich.
Fr
7.9.
2012
Bunker im Dunkeln
18.00 Uhr — 7 €, Kinder bis 12 Jahre 3,50 €
Special-Tour durch Hamburgs Bunkermuseum. Bitte Taschenlampe mitbringen. Voranmeldung mit Email erforderlich.
Fr
23.11.
2012
Bunker im Dunkeln
18.00 Uhr — 7 €, Kinder bis 12 Jahre 3,50 €
Special-Tour durch Hamburgs Bunkermuseum. Bitte Taschenlampe mitbringen. Voranmeldung mit Email erforderlich.
Der Bunker
Inmitten des zentrumsnahen Stadtteiles Hamburg-Hamm befindet sich das in der Stadt einzige Bunkermuseum. Der unterirdische Vier-Röhrenbunker aus dem Jahre 1940/41 wurde mit nachgebautem Mobiliar in seinen Ursprungszustand versetzt, sodass ein Museum entstand, bei dem bereits das Gebäude an sich einen Bestandteil der gesamten Ausstellung bietet.

Der Bunker besteht aus einem Eingangsbereich mit Treppe in die Tiefe, Gasschleuse, vier Röhren (Breite 2 m, Länge 17 m, lichte Höhe 2,25 m), die jeweils 50 Menschen Platz boten, sowie einem Notausstieg. Seine Wände weisen eine Stärke von 1 m Beton auf, die mit einer Bewehrung zusätzlich verstärkt sind. Die Sohle liegt etwa 5 m tief im Erdreich.

Die Ausstellung
Dargestellt sind persönliche Erlebnisse von Zeitzeugen der Luftangriffe auf Hamburg-Hamm im Jahr 1943, aber auch die von Bewohnern des Londoner Stadtteiles Holborn auf ihr Wohngebiet. Weitere Themen sind dem Luftschutz und den verschiedenen Luftschutzbauten gewidmet. Zahlreiche Ausstellungsstücke und Dokumente vertiefen die Präsentation, die auch durch ihre vielen großformatigen, historischen Fotos besticht.

Öffnungszeiten und Preise
Das Bunkermuseum hat jeden Donnerstag (nicht an Feiertagen) von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass 17.15 Uhr.
Eintrittspreise: Erwachsene € 3,-, Kinder bis 12 Jahre € 1,50.
Führungen (Dauer ca. 1,5 Std.) sind an jedem Wochentag nach Absprache möglich, nur nicht am Donnerstag.
- Gruppen bis 20 Pers. 80 € (Bunker im Dunkeln 120 €).
- Gruppen bis 30 Pers. 110 € (Bunker im Dunkeln 160 €).
- Schulklassen pro Person je 3 € (mindestens 35 € je Schulklasse).
- Wochenend- und Abendarrangements: Gruppen bis 30 Pers. 140 € (Bunker im Dunkeln 200 €).
Der Weg zum Bunkermuseum
Zu erreichen mit U-Bahnlinie U2 oder Bus 116, Haltestelle Rauhes Haus.
Geben Sie einfach Ihre Straße und Postleitzahl in das Feld ein und klicken Sie auf „und los!”, Google Maps weist Ihnen den Weg zu uns.
Unsere Ziele
Unsere Absicht ist, allen geschichtsinteressierten Personen die Möglichkeit zu geben, sich speziell durch persönliche Schilderungen von Zeitzeugen mit historischen Ereignissen zu beschäftigen. Geschichte formt sich aus zahlreichen Einzelerlebnissen, die wir aufspüren, festhalten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.
Der 2. Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Stunden bildet einen der Schwerpunkte unserer Arbeit. Gerade jüngeren Menschen, die den Krieg nicht miterleben mussten, zu verdeutlichen, dass Kriege kein Mittel der Auseinandersetzung sind, darum geht es uns. Denn wer von ihnen weiß schon, was Eltern oder Großeltern durchmachen mussten, wie sich ihr Alltag gestaltete und vieles andere mehr.
Fotoarchiv
Übrigens, wenn Sie auf der Suche nach historischen Fotos sind, werden Sie bei uns fündig. Unsere Fotoarchive umfassen z. Zt. etwa 30.000 Aufnahmen, nach Straßennamen alphabetisch sortiert. Sie stammen überwiegend aus Privatbesitz und können während der Öffnungszeiten des Stadtteilarchivs Hamm angesehen und auch bestellt werden (Di 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr sowie Do 10 bis 12 Uhr).

English Version
