Stolpersteine
Geschichte und Erinnerung an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Bürgerinnen und Bürger von Hamm
Das
Stadtteilarchiv Hamm blendet auch diesen Teil der deutschen Geschichte
nicht aus und setzt durch Beteiligung an der Aktion Stolpersteine ein
Zeichen der Erinnerung. Zur Zeit wissen wir von 185 Menschen aus Hamm,
die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung geworden
sind
– hauptsächlich Juden, ca. 10 politisch
Verfolgte, ein
Euthanasieopfer, zwei Sinti. Sie haben „mitten unter
uns” gewohnt.
Die Gruppe „Hamm zeigt Zivilcourage” hatte angeregt, für diese Menschen Stolpersteine zu setzen. Das sind kleine Erinnerungsmale, 10 mal 10 cm große Messingplatten, ebenerdig im Fußweg am Ort des ehemaligen Wohnhauses eingelassen. Am Wohnort zu gedenken macht den Verlust konkreter als ein zentrales Mahnmal. Inzwischen gibt es Patenschaften für ca. 90 Stolpersteine in Hamm, 23 Steine sind verlegt worden. In ganz Hamburg sind 1800 Stolpersteine verlegt worden.
Mehr über das Projekt Stolpersteine erfahren Sie auf der Seite stolpersteine.com.