Mehr über das Stadtteilarchiv Hamm
Gründung
Die „Stadtteilinitiative Hamm für Freizeit und Kultur e.V.” gründete am 1.10.1987 das Stadtteilarchiv Hamm. Wir konnten Heimatforscher für unsere Arbeit gewinnen, die seit Jahren Material gesammelt hatten. Im Laufe der Jahre kamen weitere ehrenamtliche Helfer hinzu, der Archiv-Bestand wuchs stetig an. Heute ist das Stadtteilarchiv Hamm eine von 14 Hamburger Geschichtswerkstätten.
Fotoarchiv
Das Kernstück des Archivs bildet eine Sammlung, die ca. 20.000 historische Aufnahmen umfasst. Die überwiegende Zahl stammt aus Privatbesitz und ist nach Straßennamen alphabetisch sortiert.
Service
Fotos, Textarchiv, Bibliothek sowie verschiedene historische Fundstücke und anderes können zu unseren Öffnungszeiten angesehen werden: Di 10 - 12, 17 - 19 Uhr, Do 10 - 12 Uhr.
Stadtteilrundgänge
In der wärmeren Jahreszeit zeigt das Stadtteilarchiv mit Rundgängen vor Ort, wie es vor dem 2. Weltkrieg ausgesehen hat. Die Routen führen durch Hamm, Borgfelde, Hammerbrook, Rothenburgsort und über das Gelände des Rauhen Hauses. Ein Rundgang ist der Kindheit von Arno Schmidt gewidmet, der in Unten-Hamm aufgewachsen ist. Besonders beliebte Veranstaltungen sind die Barkassenfahrten duch die Wasserstraßen von Hamm und Hammerbrook.
Forschungsarbeit
Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit ist der Austausch mit Zeitzeugen, deren Erinnerungen eine große Bedeutung zukommt. Ihre Schilderungen fließen sowohl in unsere zahlreichen Publikationen als auch in ständig wechselnde Ausstellungen ein. Jeden ersten Dienstag im Monat um 14.30 Uhr findet das Geschichtscafé statt. Bei Kaffee und Kuchen werden Vorträge, Lichtbildschauen, Diskussionen u. Ä. angeboten.
Bildungsurlaub
Unser Ziel ist es, die Geschichte der Stadtteile Hamm und Hammerbrook gemeinsam mit alten und neuen Bewohnern aufzuarbeiten. Aus diesem Grund bieten wir für Berufstätige anerkannte Bildungsurlaubsveranstaltungen an.
Bunkermuseum
Neu hinzugekommen ist in 1997 ein von uns gegründetes Museum: das Bunkermuseum im Wichernsweg 16. Ein unterirdischer Röhrenbunker wurde in mehrjähriger Arbeit in Stand gesetzt. Dort präsentieren wir die Geschichte des Luftschutzes, die Zerstörung von Hamm und Hammerbrook im Juli 1943 sowie einen Blick in das Ausland: die Luftangriffe auf London und den Bau von Nordeuropas größter Befestigungsanlage aus dem 2.Weltkrieg in Nord-Dänemark. Abgerundet wird die Ausstellung durch zahlreiche persönliche Gegenstände von Betroffenen.